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Hausarbeiten

 

1. Politikverflechtung im deutschen Föderalismus (Erschienen im Grin-Verlag)

Spielt die Theorie der Politikverflechtung bei den aktuellen Reformvorschlägen noch eine Rolle?

Die vorliegende Arbeit stellt zunächst die Funktionsweise des deutschen Föderalismus vor, so wie sie im Grundgesetz formuliert ist. Im Anschluß daran wird die Theorie der Politikverflechtung im deutschen Föderalismus dargestellt, sowie die Politikverflechtungsfalle.

Die Verflechtung im deutschen Föderalismus zeigt sich besonders bei den Gemeinschaftsaufgaben, die im Rahmen der großen Finanzverfassungsreform 1969 Eingang in das Grundgesetz fanden. Die Gemeinschaftsaufgaben waren auch das empirische Untersuchungsgebiet für die Theorie der Politikverflechtung, die 1976 von Fritz W. Scharpf, Bernd Reissert und Fritz Schnabel veröffentlicht wurden.

In einem Artikel von 1985 veröffentlichte Fritz W. Scharpf seine Überlegungen zur Politikverflechtungsfalle, nach der eine institutionelle Reform des politikverflochtenen Systems aus sich heraus unwahrscheinlich ist.

Hieran schließt sich die Vorstellung der Vorschläge der Bertelsmann-Kommission "Verfassungspolitik und Regierungsfähigkeit" mit ihren "Zehn Vorschlägen zur Optimierung der Regierungsfähigkeit im deutschen Föderalismus" an. Das wesentliche Anliegen der Kommission besteht in einer stärkeren Zuordnung der Verantwortlichkeit an die Ebenen von Bund, Ländern und Gemeinden. Die Politikverflechtung soll hierdurch überwunden und die diagnostizierte Reform-Blockade aufgehoben werden.

In einem Vergleich wird festgestellt, inwieweit sich die Theorie zur Politikverflechtung in den Vorschlägen der Bertelsmann-Stiftung niedergeschlagen haben, wobei sich in einigen Bereichen deutlich unterschiedliche Ausrichtung bei der Bewertung der Probleme und Lösungen zeigen.

Weitere Unterschiede zeigen sich bei der Betrachtung der Notwendigkeit der Reform des Föderalismus durch weitere Sichtweisen, in denen die Elemente, die als Ursache für die Blockade der Regierungspolitik auf Bundesebene betrachtet werden, als notwendige Einrichtungen der vertikalen Gewaltenteilung erscheinen.

In einem Fazit wird schließlich abgewogen, inwieweit Reformen möglich sind und der Bedarf besteht.

 

2. Personelle Kontinuität oder Neuanfang? (Erschienen im Grin-Verlag)

Die Entnazifizierung der deutschen Polizei nach 1945

Nach der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus stellte sich für die Besatzungsmächte Großbritannien, USA, Frankreich und die Sowjetunion die Frage nach der Gewährleistung der Sicherheit für die Besatzungskräfte und die Bevölkerung im besetzen Gebiet. In diesem Rahmen spielten auch unterschiedliche Überlegungen über die Gestaltung der deutschen Polizei eine Rolle.

Hier stellte sich wiederum die Frage, in welchem Umfang auf die vorhandenen Polizeistrukturen zurückgegriffen werden sollte und konnte, und wie eine Säuberung der Polizei von durch Beteiligung an nationalsozialistischen Verbrechen belastete Personen durchgeführt werden sollte. In welchem Ausmaß konnte Verstrickung in die Taten des NS-Regimes geduldet werden, und wie weit war es möglich, eine personelle Säuberung vorzunehmen, ohne die Funktionsfähigkeit der Polizei zu beeinträchtigen?

In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, inwieweit in der Besatzungszeit im Rahmen der Reformen der Polizei die Entnazifizierung durchgeführt, beziehungsweise nach welchen Kriterien Personal entlassen oder beibehalten wurde. Dabei steht die britische Besatzungszone im Mittelpunkt dieser Hausarbeit.

Zunächst soll das Entnazifizierungsverfahren an sich und anschließend die Struktur der Polizei im Dritten Reich kurz umrissen werden, gefolgt von einem kurzen Abriß der Planungen der britischen Regierung bezüglich der Polizei und der Beurteilung der deutschen Polizei durch die beteiligten britischen Institutionen.

Im Anschluß daran sollen die Maßnahmen der Entnazifizierung der Polizei in der britischen Besatzungszone untersucht werden. Dabei steht in besonderem Interesse, ob es personelle Kontinuitäten gibt, sowie die Frage, welche Prioritäten bei der Entnazifizierung gesetzt wurden. In einem Fazit soll dann eine Zusammenfassung der Erkenntnisse erfolgen.

 

3. Hausarbeit in Risk Regimes 

Im Rahmen des BA-Studienganges in Politik muß eine Leistung in englischer Sprache erbracht werden. In diesem Falle wurde das Seminar Risiko Regime in englischer Sprache angeboten, sowie die Möglichkeit, die englischsprachige Leistung als Hausarbeit in drei Abschnitten anzufertigen, nämlich in der Form eines Abstracts, eines Reviews und eines Vergleichs zwischen zwei Risikofällen.

 

4. Der subjektive Sinn bei Max Weber und Alfred Schütz (Erschienen im Grin-Verlag)

Im Handlungsbegriff von Max Weber spielt der subjektive Sinn eine zentrale Rolle. Über ihn definiert sich die Handlung, und über diesen subjektiven Sinn wird die Handlung vom Verhalten unterschieden. In seinen Arbeiten baut Alfred Schütz auf diese Handlungsdefinition auf, die er jedoch als nicht weitreichend genug empfindet. Es fehle an der Tiefe in der Definition dessen, was den subjektiven Sinn eigentlich ausmache, kritisiert Schütz bei Weber.

In der vorliegenden Hausarbeit soll untersucht werden, inwieweit es Alfred Schütz gelungen ist, den Sinnbegriff bei Max Weber zu ergänzen und zu fundieren.

Dabei sollen zunächst die Sinnbegriffe bei Max Weber und bei Alfred Schütz dargestellt werden. Hieran schließt sich eine Untersuchung der beiden Ansätze anhand der Frage an, in welchen Punkten Alfred Schütz die Theorie Webers ergänzen konnte. Dies soll in einigen ausgewählten Punkte geschehen, die zuvor in der Darstellung der Theorien von Max Weber und Alfred Schütz angesprochen wurden. In einem Fazit soll dann bewertet werden, inwieweit Alfred Schütz seinem Anspruch gerecht geworden ist und wo gegebenenfalls Lücken bestehen geblieben sind.

 

5. Die Rolle von IWF und Weltbank im kapitalistischen Weltsystem (Erschienen im Grin-Verlag)

In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwieweit oder inwieweit auch nicht sich der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank mit ihren Politiken durch die Weltsystemtheorie Immanuel Wallersteins erklären läßt. In welcher Weise lassen sich das Handeln und die Zielsetzung von IWF und Weltbank in die Theorie Wallersteins einfügen?

In einem ersten Teil werden die wesentlichen Elemente der Theorie Immanuel Wallersteins erläutert, die in Bezug auf die Fragestellung als wichtig erscheinen. Hierbei geht es insbesondere um die Ausbreitung des kapitalistischen Weltsystems als Grundlage der Theorie sowie die Dreiteilung des Systems in Zentrum, Semiperipherie und Peripherie und die Rolle des Staates im kapitalistischen Weltsystem.

In einem zweiten Schritt wird dann zunächst die Entstehungsgeschichte von IWF und Weltbank erläutert und auch ein kurzer Blick auf den Washingtoner Konsens geworfen, der ab den 1990er Jahren Leitlinie für diese Institutionen geworden ist.

Hieran schließt sich die Bearbeitung der eigentlichen Fragestellung an: Die Untersuchung der Frage, inwieweit sich IWF und Weltbank durch die Theorie Wallersteins erklären lassen. Dabei erscheinen die Gewichtungen, die zunächst auf die Erläuterungen der Theorie Wallersteins gelegt wurden sowie weitere Aspekte, die im Rahmen der Untersuchung als wichtig erscheinen.

Als Literatur werden insbesondere die Werke "Der historische Kapitalismus", "Utopistik", sowie der Aufsatz "Klassenanalyse und Weltsystemanalyse" von Immanuel Wallerstein herangezogen. Bezüglich Aufbau und Politik von IWF und Weltbank werden verschiedene Werke herangezogen, die sich in verschiedener Weise kritisch mit IWF und Weltbank auseinandersetzen. Hauptsächlich finden "Die Schatten der Globalisierung" von Joseph Stiglitz, der als Ökonom selbst für die Weltbank tätig war und tiefe Einblicke in die Institutionen Weltbank und auch IWF bekommen hat, Verwendung und "IWF & Weltbank" von Burak Copur und Ann-Kathrin Schneider, die für das globalisierungskritische Netzwerk Attac arbeiten.

 

6. Politikberatung am Beispiel der Armutsberichtserstattung und Hartz IV (Erschienen im Grin-Verlag)

Diese Seminararbeit untersucht, inwieweit wissenschaftlicher Rat und Rat aus Kommissionen Einzug in politische Entscheidungen und Regulierungen hält. Dies soll am Beispiel der Gesetzgebung zur Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe in Politik, Wissenschaft und der Hartz-Kommission gezeigt werden.

Dabei soll in dieser Hausarbeit in zwei Schritten vorgegangen werden. Zunächst wird untersucht, welche Definition von Armut der Armutsberichterstattung der rot-grünen Bundesregierung zugrunde gelegt wird. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Berichterstattung bezüglich der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe gerichtet. Hierzu wird vor allem der zweite Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung herangezogen, weil dieser sich bereits auf die konkrete Gesetzgebung bezieht. Bezüglich der Frage von Definition von Armut wird der erste Armuts- und Reichtumsbericht zu einem Vergleich herangezogen.

Anschließend wird ein Blick auf die Kommission "Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" geworfen, auch hier mit dem Fokus auf die entsprechenden konzeptionellen Vorgaben zur Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe.

Anschließend soll geprüft werden, inwieweit sich bei der Umsetzung der Ansatz der Verwirklichungschancen nach Sen in der Gesetzgebung wiederfindet. Nach einer kurzen Übersicht über die Gesetzgebung zu Hartz IV in der Praxis wird in einem Fazit ein Überblick über die Feststellungen bezüglich der Fragestellung gegeben.

 

7. Die Rolle von Politik und Medien im Bundestagswahlkampf 2002 (Erschienen im Grin-Verlag)

In der vorliegenden Arbeit soll die Rolle von Politik und Medien im Bundestagswahlkampf 2002 untersucht werden. Dabei wird der Blick insbesondere auf die unterschiedlichen Rollen und auf die Wechselwirkungen zwischen Politik und Medien gerichtet. Hier soll betrachtet werden, welche Verhaltensmuster und auch welche gegenseitigen Beeinflussungen in den beiden gesellschaftlichen Teilsystemen Politik und Medien stattfinden.

Im Zentrum der Beobachtungen stehen dabei das Auftreten der Spitzenkandidaten Gerhard Schröder und Edmund Stoiber in den TV-Duellen, sowie die Einflüsse des bevorstehenden Irak-Kriegs und der Hochwasser-Katastrophe in den neuen Bundesländern auf den Verlauf des Wahlkampfes und den Verlauf der Berichterstattung.

An diesem Beispiel sollen verschiedene Theorien zum Verhältnis von Politik und Medien untersucht werden. Auf der einen Seite steht die Annahme, daß die Politik durch die Medien kolonialisiert wird (Mediokratie). Innerhalb dieses Theorieansatzes wird vermutet, daß sich die Politik in Teilen der Logik der Medien unterwirft, jedoch ohne daß die politische Logik in dieser auflöst wird.

Auf der anderen Seite werden systemtheoretische Betrachtungen herangezogen, welche im Kern besagen, daß Politik und Medien zwei verschiedene gesellschaftliche Funktionssysteme mit eigenen Logiken sind, die einander nicht beeinflussen und auch nicht überschneiden können.

Wesentliches Interesse dieser Arbeit ist, wie die Rollen von Politik und Medien bei der Hochwasser-Katastrophe, bei der Diskussion um einen möglichen Irak-Einsatz und bei den beiden Duellen der Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder und Edmund Stoiber gestaltet sind, und inwieweit der Mediokratie-Ansatz und der Ansatz der Systemtheorie es ermöglichen, diese Rollen zu beschreiben.

 

Bachelor-Arbeit: Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik der rot-grünen Regierung (Erschienen im Grin-Verlag)

In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, inwieweit in der Sozialpolitik der rot-grünen Bundesregierung in der Zeit von 1998 bis 2005 ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Zu diesem Zweck werden die Politikbereiche der Rentenpolitik und der Arbeitsmarktpolitik untersucht werden. Zur Definition eines Paradigmenwechsels wird die Theorie Peter A. Halls herangezogen, der drei Stufen des Politikwechsels voneinander abgrenzt. Entlang dieser Stufen wird untersucht, welcher Art die Politikwechsel sind, die durch die rot-grüne Regierung vorgenommen wurden. Anhand dieser Kategorien soll auch untersucht werden, ob der Paradigmenwechsel sowohl in Hinblick auf die Politik der Vorgängerregierung als auch im Hinblick auf die bisherigen Positionen der SPD stattgefunden hat. In einem ersten Schritt wird die Sozialpolitik der rot-grünen Regierung zunächst anhand der Renten-, anschließend der Arbeitsmarktpolitik und jeweils im Hinblick auf die Frage des Ausmaßes des Wandels untersucht. Anschließend wird anhand der Vetospieler-Theorie und der Parteiendifferenztheorie der Frage nachgegangen, welche Begleitumstände den Paradigmenwechsel begünstigten oder behinderten. Zur Bearbeitung dieser Frage wurde insbesondere Literatur herangezogen, die sich politikwissenschaftlich mit den Ergebnissen rot-grünen Regierens in der Zeit zwischen 1998 und 2005 befaßten. Zudem wurden Betrachtungen zum Paradigmenwechsel hinzugezogen, insbesondere im Sinne von Peter A. Hall. Weitere Artikel und Beiträge wurden herangezogen, die die Entwicklung in der Sozialpolitik während der rot-grünen Regierung nachzeichneten.

 

8. Weltsysteme im Vergleich (Erschienen im Grin-Verlag)

In dieser Hausarbeit sollen die Annahmen der Weltgesellschaftstheorien in Bezug auf die Weltsystemtheorie nach Immanuel Wallerstein sowie auf die Theorie sozialer Systeme nach Niklas Luhmann untersucht werden. Hierzu sollen die beiden Ansätze zunächst vorgestellt und ihre Betrachtung der Entwicklungzu einer Weltgesellschaft, beziehungsweise zu einem Weltsystem beschrieben werden. Im Anschluß daran werden die wesentlichen Prämissen der Theorien zusammengefaßt und auf Gemeinsamkeiten, beziehungsweise Inkompatibilitäten untersucht. In einem Fazit soll dann festgestellt werden, inwieweit sich die beiden Ansätze bezüglich der Beschreibung der gegenwärtigen Globalisierungstendenzen unterscheiden, und wie dies auf die Betrachtungsweiseder beiden Theorien bezüglich der Geschichte der Globalisierung zurückzuführen ist. Im Zentrum der Betrachtungen soll dabei stets das Gesellschaftsbild der beiden Theorien stehen sowie deren Annahmen darüber, wie sich die Gesellschaft im Rahmen der Entwicklung verändert und strukturiert.

 

9. Legitimation transnationaler Netzwerke (Erschienen im Grin-Verlag)

In der vorliegenden Hausarbeit soll untersucht werden, inwiefern globale Politiknetzwerke über welche Art von Legitimation verfügen. Hierfür soll zur Untersuchung das Finanzsystem herangezogen werden, aus dem das Beispiel der Bankenregulierung heraus gewählt wird. Dabei soll insbesondere ein Blick darauf geworfen werden, inwiefern internationale Netzwerke den Ansprüchen der demokratischen Legitimation gerecht werden. Handelt es sich bei internationalen Netzwerken um neue, legitime Lösungen zur Problembearbeitung in einer globalisierten Welt oder entkoppeln sie sich zugunsten einiger Eliten von demokratischer Legitimation?

Insbesondere die jüngste Finanzkrise legt nahe, das Thema der Bankenregulierung zu untersuchen, war doch Ziel einer Überarbeitung des Baseler Akkords, das Finanzsystem noch krisenfester zu machen und mehr Sicherungen gegen mögliche Risiken einzubauen, die zu Störungen im Finanzsystem führen können.

Dabei soll es jedoch nicht um die Bewertung der Sicherungen im Hinblick auf das Finanzsystem als solches gehen, sondern es wird die Frage im Mittelpunkt stehen, ob internationale Netzwerke, wie sie zum Beispiel bei der Ausarbeitung von Basel II zum Zuge gekommen sind, in ihrem Procedere auch dem Anspruch demokratischer Legitimation entsprechen oder ob hier ein neuer Typ der Regelfindung entstanden ist, der möglicherweise hinreichend für die geregelte Materie als solche ist, jedoch demokratischen Ansprüchen mangels Transparenz und/oder Beteiligung nicht entspricht.

Neben den Netzwerken werden hierbei vergleichend internationale Organisationen wie die VN in den Blick genommen, um die verschiedenen Wege von Legitimation zu beleuchten, die mit Organisationen und Netzwerken begangen werden. Die Leitschnur im Hinblick auf Netzwerke und Organisationen bleibt indes die Frage der demokratischen Legitimation, also der Herstellung von Transparenz und Beteiligung..

 

10. Der Hitler-Putsch und die Folgen (Erschienen im Grin-Verlag)

In der vorliegenden Hausarbeit soll der Prozeß um den Hitler-Putsch untersucht werden. Im Zentrum der Fragestellung soll dabei stehen, welche Umstände es begünstigt haben, daß das Urteil gegen Adolf Hitler und seine Mitputschisten im Vergleich zu Urteilen gegenüber linken Umstürzlern so mild ausfiel.

Dabei soll zunächst ein Blick darauf geworfen werden, in welchem historischen Umfeld der Hitler-Putsch stattfand und wie der eigentliche Putsch abgelaufen ist. In diesem Rahmen soll auch zusammengefaßt werden, welche einzelnen Taten während des Putsches begangen wurden.

Im Anschluß daran werden der Hitler-Prozeß und das Gericht beleuchtet, vor dem der Prozeß stattfand. Hierbei wird im Rückblick auf die Beschreibung des Hitler-Putsches geschaut, welche Rolle die im Rahmen des Putsches verübten Verbrechen spielen, gefolgt von einem Blick auf die möglichen Motivation von Staat und Gericht, Hitler für den versuchten Putsch nicht ernstlich zu belangen.

Eine Zusammenfassung soll am Ende noch einmal die Gründe beleuchten, die zu dem Urteil geführt haben. In einem Fazit und Ausblick erfolgt eine Einschätzung der vorliegenden Materialien und Vorgänge.

Diese Hausarbeit wurde im Modul »Geschichte und Politik« verfaßt.

 

11. Welche Rolle spielte der Antisemitismus in der Dreyfus-Affäre von 1894? (Erschienen im Grin-Verlag)

In dieser Arbeit soll die Alfred-Dreyfus-Affäre in Bezug auf den Antisemitismus, der der Affäre zugrunde liegt, untersucht werden. Dabei soll der Blick besonders auf die Momente gerichtet werden, in denen der Antisemitismus den Verlauf der Affäre beeinflußt oder gar steuert.

Hierzu soll zunächst ein Blick auf die Situation in Frankreich im unmittelbaren Vorfeld der Affäre geworfen werden. Anschließend werden die wesentlichen Stationen der Affäre zusammengefaßt werden. In einem zweiten Schritt wird ein Überblick über die Entwicklung des Antisemitismus in Frankreich im Allgemein gegeben und schließlich die Dreyfus-Affäre daraufhin geprüft, in welchem Rahmen der Antisemitismus in Frankreich den Gang der Dinge beeinflußt hat. Hierbei wird auch untersucht, welche antisemitischen Mechanismen gewirkt haben und in welchem Verhältnis sie zu sonstigen Motiven standen, die der Generalstab für sein Handeln im Rahmen der Dreyfus-Affäre hatte.

In einer Schlußbetrachtung wird noch ein Blick darauf geworfen, welche Auswirkungen die Dreyfus-Affäre weitere Entwicklung hatte.

Auch wenn es nach Geschichte aussieht ist diese Arbeit im Rahmen des Moduls »Politik und Recht« entstanden.

 

Master-Arbeit: Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zwischen interessengebundener Ideenagentur und Lobbygruppe (Erschienen bei BoD - Books on Demand)

In dieser Master-Arbeit steht die Frage im Mittelpunkt, ob die von den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie finanzierte Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft den (advokatorischen) Think Tanks oder den Lobbygruppen zuzuordnen ist. Zur Beantwortung dieser Frage werden zunächst Unterschiede zwischen (advokatorischen) Think Tanks und Lobbygruppen untersucht. Unterschieden wird zudem zwischen Lobbyismus und Interessenvertretung. Hinsichtlich eines deutschen Begriffs für advokatorische Think Tanks wird in der Arbeit der von Winand Gellner 1995 aufgegriffene Begriff der »interessengebundenen Ideenagentur« aufgegriffen.

Im folgenden Abschnitt wird die INSM als solche untersucht: Ihr Aufbau, ihre Methoden, ihre Strategie in der Öffentlichkeit. Dabei wird sowohl das System der Botschafter betrachtet als auch verschiedene Studien und Rankings der INSM beleuchtet. In einem Kapitel wird auch auf das Problem des PR-Journalismus eingegangen und folgerichtig spielt auch der Umgang der INSM mit den Medien eine Rolle. Dabei wird nicht nur geschaut, welche Wege die INSM nutzt, um ihre Botschaften in die Medien zu transportieren, sondern auch der Umgang der INSM mit kritischer Berichterstattung über diese interessengebundene Ideenagentur als solche.