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Buchveröffentlichungen...

Wahlen? Welche Reformen braucht das Wahlrecht?

Die überarbeitete und erweiterte fünfte Auflage erscheint in den diesen Tagen in allen Buchshops. Sie wurde um die aktuelle Wahlrechtsdebatte sowie verschiedene weitere Aspekte des bundesdeutschen Wahlrechts erweitert. Darüber hinaus wurden verschiedene Teile des Buches überarbeitet.

Leseprobe

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Nach der Bundestagswahl 2017 gehören 709 Abgeordnete dem Deutschen Bundestag an. Die Ursache für diese Vergrößerung des Parlamentes liegt in der personalisierten Verhältniswahl. Dieses Buch zeichnet den Weg der Wahlrechtsreformen nach, die zu den gegenwärtigen Verhältnissen geführt haben und macht darüber hinaus konkrete Vorschläge, welche Veränderungen am Wahlrecht vorgenommen werden müßten, um seine Neutralität zu erhalten und gleichzeitig dafür zu sorgen, daß die in verschiedenen Urteilen des Bundesverfassungsgerichts kritisierten negativen Effekte wie der inverse Erfolgswert (negatives Stimmgewicht) und Überhangmandate nicht mehr auftreten können.

Das Wahlrecht zum Deutschen Bundestag wurde vom Bundesverfassungsgericht 2008 wegen des sogenannten negativen Stimmgewichts als verfassungswidrig verworfen. Der Gesetzgeber hatte bis zum Sommer 2011 Zeit, das Wahlrecht so zu ändern, daß dieser Effekt bei der Mandatsverteilung nicht mehr auftritt. Nachdem die Regierung das Wahlrecht im Alleingang geändert hatte, landete die Reform vor dem Verfassungsgericht und wurde verworfen. Nun mußten die Parteien rechtzeitig zur Bundestagswahl 2013 eine gemeinsame Lösung finden.

Diese Lösung bestand in dem Ausgleich der Überhangmandate. Nach der Bundestagswahl 2013 sah es so aus, als habe das neue Wahlrecht funktioniert und auch nicht zu einer massiven Vergrößerung des Parlaments geführt, wie Kritiker im Vorfeld befürchteten. Doch das Wahlergebnis von 2013 überdeckte nur die Probleme, die nach wie vor bestanden und sich bei der Bundestagswahl 2017 mit einer Rekordzahl an Überhangmandaten deutlich zeigten.

Ebenfalls durch das Bundesverfassungsgericht wurde die Sperrklausel bei der Wahl zum Europäischen Parlament gekippt. Auch hier gab es Kritik und die Befürchtung, daß zahlreiche Splittergruppen ins Europäische Parlament einziehen könnten.

Dieses Buch stellt den Prozeß der Reformen beim Bundestags- und Europawahlrecht dar, zeigt neben den Vorschlägen der Parteien auch weitere Alternativen auf und betrachtet die Ergebnisse dieser Reformen. Es leistet damit einen Beitrag zur Wahlrechtsdebatte und will durch seine verständliche Darstellung zugleich Interesse an diesem Thema wecken.

5. erweiterte und aktualisierte Auflage.

Erschienen bei BoD - Books on Demand. Buch: € 10.00 - E-Buch: € 4.99 - Gebundene Fassung mit Schutzumschlag: € 27.00

thalia.de: Thalia bietet jetzt neben der gebundenen Fassung des Buches auch das E-Buch an. Es steht somit zu hoffen, daß auch bald das Taschenbuch über Thalia zu beziehen sein wird.

Amazon: Bei Amazon ist das E-Book der 5. Auflage erhältlich, dies allerdings mit einer falschen Seitenzahlangabe (313 statt 252 Seiten). Von der gebundenen Ausgabe wird derzeit die 5. Auflage angeboten. Das gebundene Buch könnte auch noch als 4. Auflage bei Amazon auf Lager liegen und bei einer Bestellung geliefert werden. Beim Taschenbuch wird die 4. Auflage von 2017 angeboten - hier wird gegenwärtig sogar behauptet, es lägen 4 Expemplare davon auf Lager. Die Aktualität der 4. Auflage ist durch die 5. Auflage überholt. Es ist empfehlenswert, das Buch über einen anderen Shop zu beschaffen, zumal die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, daß entsprechende Hinweise und Aufforderungen, vergriffene Bücher aus dem Katalog zu nehmen oder aktuelle Bücher entsprechend zu listen, vergeblich waren.


 

INSM & Co. - Wie die Wirtschaft unser Bewußtsein steuern will

Das Buch »INSM & Co.« ist als 4. erweiterte Auflage erschienen:

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Buch bei ebook.de

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INSM & Co. - Leseprobe

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wurde Anfang 2000 ins Leben gerufen, nachdem die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie erschreckt festgestellt hatten, daß sich der größere Teil der Bevölkerung einen starken Sozialstaat wünschte. Gesamtmetall war entsetzt darüber, daß die Menschen dem Staat mehr vertrauten als dem Markt.

Als Reaktion beauftragte Gesamtmetall eine Werbeagentur damit, den Menschen die »Neue Soziale Marktwirtschaft« nach Lesart der Arbeitgeberverbände schmackhaft zu machen: Weniger Staat, mehr Markt, Privatisierung sozialer Risiken zur Reduktion der »Lohnnebenkosten«, Haushaltsdisziplin des Staates und Sparen vor allem im sozialen Bereich.

Die INSM entsandte ihre Botschafter in die Talkshows und ließ sie Gastbeiträge für Zeitungen schreiben. Sie richtete ein Lehrerportal ein, über das sie kostenloses Unterrichtsmaterial anbot, mit dessen Hilfe sie bereits bei den Schülern die »richtige« Sichtweise auf die Wirtschaft vermitteln wollte. Mit Medienkooperationen und »wissenschaftlichen« Studien sollen die Bürger/innen im Sinne der Auftraggeber der INSM beeinflußt werden.

Dieses Buch untersucht und diskutiert die Strategien und Vorgehensweisen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Es führt die Leser/innen durch die Welt des Scheinpluralismus und der nach Interessenlagen ausgewählten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Neben einer intensiven Befassung mit der INSM wird auch ein Blick auf den »Konvent für Deutschland« geworfen sowie weitere Ideenagenturen, Konvente und Kampagnen beleuchtet.

Erschienen bei BoD - Books on Demand. Buch: € 12.99 - E-Buch: € 6.99

 


Die INSM zwischen interessengebundener Ideenagentur und Lobbygruppe (Master-Arbeit)

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Über die aktuelle Ausgabe:

Die Master-Arbeit über den Charakter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) als Lobbygruppe oder Ideenagentur erschien im Jahr 2010 im Grin-Verlag und war dort bis zum Sommer 2014 erhältlich. Diese Ausgabe erscheint mit einem neuen Umschlag und einer kleinen Erweiterung um aktuelle Literaturhinweise bei BoD – Books on Demand.

Die eigentliche Arbeit erscheint inhaltlich selbstverständlich im Original von 2009. Die wesentlichste Änderung, die an der Arbeit vorgenommen wurde, war die Ersetzung der amerikanischen Zitierweise durch Literaturnachweise in Fußnoten. Dies sorgt für eine bessere Nachvollziehbarkeit der einzelnen Quellen. Des weiteren wurde der eine oder andere grammatikalische oder Rechtschreibfehler, der bei der Erstellung der Arbeit übersehen wurde, korrigiert. Inhaltlich wurde die Master-Arbeit nicht verändert.

Um die Arbeit im Original zu erhalten wurden die Internet-Adressen, die als Quellen verwendet wurden, nicht in der Arbeit sondern im Literaturverzeichnis mit Hilfe von Fußnoten zu den zu jeweiligen Internet-Adressen aktualisiert. Hier konnten auch nur jene Internet-Adressen aktualisiert werden, die entweder einen neuen Platz bekommen haben, oder aber im Internet-Archiv recherchiert werden konnten. Insbesondere hinsichtlich der INSM-Dauerstudie zur Zeit der ersten CDU/CSU/SPD-Koalition unter Kanzlerin Merkel, dem »Merkelmeter«, ist es bedauerlich, daß von den Einzelstudien, die dem Autor als PDF-Dokumente vorliegen, nur noch eine Studie im Netz über ein Internet-Archiv anwählbar ist. Die Initiative hat inzwischen den »Deutschland-Check«, der als Dauerstudie die Nachfolge des »Merkelmeters« antrat, aufgegeben und somit auch die dort archivierten Dokumente des »Merkelmeters«.

Neu hinzugefügt wurde hinter dem Literaturverzeichnis der Master-Arbeit ein kommentiertes Literaturverzeichnis mit einigen Hinweisen zu Büchern und Studien, die es zur Zeit der Erstellung der Arbeit nicht gab oder dem Autor nicht bekannt waren. Darüber hinaus wurde an der Veröffentlichung nichts verändert.

Klappentext:

In den letzten Jahren war die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) immer wieder ein Thema in der Öffentlichkeit wie auch in den Sozialwissenschaften. In der Zeit nach ihrer Gründung im Jahr 2000 gründeten sich weitere sogenannte »Reforminitiativen« und Vereine, die gleiche oder vergleichbare Ziele verfolgten. In den Sozialwissenschaften wird indes die INSM als ein Vorbild für die anderen Initiativen betrachtet.

Die Initiative betrachtet sich als eine »Reformbewegung von Bürgern, Unternehmen und Verbänden, die sich für mehr Wettbewerb und Arbeitsplätze in Deutschland« einsetzt, wenngleich ihre Abhängigkeit von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie unübersehbar ist.

In der vorliegenden Arbeit soll nun der Frage nachgegangen werden, was die INSM eigentlich ist. Dabei soll insbesondere auch der Blick darauf gerichtet werden, inwieweit es sich bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) um einen (advokatorischen) Think Tank oder eine Lobbygruppe handelt, beziehungsweise ob die INSM keiner dieser beiden Kategorien zuzuordnen, sondern sich entweder anderen Einrichtungen zuschlagen läßt oder ein neues Phänomen ist.

Mit dieser Arbeit schloß der Autor sein politikwissenschaftliches Studium im Jahr 2009 mit dem Master of Arts in Politischer Kommunikation ab. Die Arbeit wurde mit der Note 1.5 bewertet.

Die INSM zwischen interessengebundener Ideenagentur und Lobbygruppe ist in allen gängigen Buchshops und im Buchhandel als Taschenbuch, gebundene Ausgabe und E-Buch erhältlich.

Erschienen bei BoD - Books on Demand. Buch: € 7.99 - E-Buch: € 4.99 [Aktion bis 16.01.2021 für € 2.99] - gebundenes Buch: € 15.00



Weitere Veröffentlichungen, die hier in den nächsten Wochen vorgestellt werden:

- Unbewältigte NS-Vergangenheit - Die Entnazifizierung von Polizei und Justiz und die Anwendung des Art. 131 Grundgesetz

- Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik der rot-grünen Regierung (Bachelor-Arbeit)

- Die Dreyfus-Affäre, der Hitler-Putsch und die 131er - Drei Seminararbeiten zum Thema Drittes Reich und Antisemitismus

- Politikverflechtung im deutschen Föderalismus - Seminararbeit im Fach Politikwissenschaften